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FAQ

FAQ

Hier findet ihr ausführliche Erklärungen zu verschiedenen Themen rund um das Thema LED Taschenlampen und Akku.

 

Was bedeutet Lumen
Lumen ist die Maßeinheit für den Lichtstrom, der auf eine Projektionsfläche trifft. Einen Vergleich der Helligkeit bietet der ANSI-Lumenstandard. ANSI ist die Abkürzung für American National Standards Institute und bezeichnet eine Institution aus Amerika, die sich mit Standardisierungstechniken beschäftigt. Die Lumenleistung einer Taschenlampe wird ermittelt, indem das Lichtbild in neun Quadrate unterteilt wird. In der Mitte jedes Quadrates wird mit einem Luxmeter der Lichtstrom gemessen. Anschließend wird der Durchschnitt der neun Messergebnisse mit der Größe der Lichtfläche multipliziert. Auch wird die Lichtleistung in der Ulbrichtkugel gemessen, die ihren Namen durch den Ingenieur Richard Ulbricht erhielt. Die Ulbricht-Kugel wird zumeist in der optischen Messtechnik eingesetzt. Sie ermöglicht das vermessen der Leistung oder des Gesamtlichtstromes verschiedener Lichtquellen.

Die IPX - Schutzarten
IP ist ein Standard, welcher für International Protection steht, und die Wasserschutzgrade klassifiziert.
Die Ziffernfolge von 0-8 gibt dabei den Schutzgrad an:

IPX0=Kein Schutz
IPX1=Schutz gegen senkrecht fallende Wassertropfen
IPX2=Schutz gegen schräg fallende Wassertropfen aus beliebigen Winkel bis zu 15 Grad aus der Senkrechten
IPX3=Schutz gegen schräg fallende Wassertropfen aus beliebigen Winkel bis zu 60 Grad aus der Senkrechten
IPX4= Schutz gegen Spritzwasser aus allen Richtungen
IPX5= Schutz gegen Wasserstrahl (Düse) aus beliebigem Winkel
IPX6= Schutz gegen Wassereindringung bei vorübergehender Überflutung
IPX7= Schutz gegen Wassereindringung bei zeitweisem Eintauchen
IPX8= Schutz gegen Wassereindringung bei dauerhaftem Untertauchen, Anforderung nach Absprache zwischen Anwender und Hersteller

Wir sprechen hier nicht von Taschenlampen, die Unterwasser zu benützen sind, sondern darum wie und in welcher Form die Lampen Wasser überstehen.
Für alle die Unterwasser Licht benötigen, gibt es spezielle Taucherlampen die völlig Wasserdicht sind und auch in größeren Wassertiefen benutzt werden können.

Fluter / Flooder
Hierbei werden OP-Reflektoren ( Orange Peel –Orangenhaut) welche durch ihre Unebenheiten in der Oberfläche des Reflektors ein sehr weiches Lichtbild erzeugen. Er neigt nicht zu Ringen im Lichtstrahl und wird sehr gerne in Taschenlampen, die den Nah.- bis Mittelbereich ( Flooder ) ausleuchten, verwendet.

Werfer / Thrower
Hierbei werden SMO oder Smooth Reflektoren, welche durch Ihre glatte Spiegeloberfläche, den Lichtstrahl bündeln verwendet. Damit wird eine hohe Reichweite ( Thrower) erzielt. Das Lichtbild ist härter und meist sind Ringe im Lichtbild zu sehen.

Umgang mit LiIon Akkus
Lithium Ionen Akkus weisen im Vergleich zu anderen Akkutypen eine hohe spezifische Energie auf, was deshalb eine gewisse Gefahr darstellt.
Auch kurzes Aufladen von Lithium-Ionen Akkus zwischendurch ist sinnvoll. Anders als ältere Akkutypen haben Lithium-Ionen-Akkus keinen Memory-Effekt mehr. Dies bedeutet, dass der altbekannte Zyklus von "immer voll aufladen" zu "immer voll entladen" überholt ist. Vielmehr ist das Gegenteil der Fall. Die Akkus halten sich am besten, wenn ihr Ladezustand zwischen 20 und 80 Prozent liegt. Etwas Verwirrung kann dadurch entstehen, dass die Haltbarkeit von Akkus oft in der Anzahl möglicher Ladezyklen angegeben ist. Moderne Akkus können bei angemessener Pflege über 1000 Ladezyklen vollziehen, bevor Hersteller zu einem Wechsel raten. Hierbei gilt, dass der Verbrauch von beispielsweise nur 50 Prozent des Stroms samt anschließendem Nachladen dieser 50 Prozent auch nur als halber Ladezyklus gezählt wird, also 2000 halbe Lade- und Entladevorgänge möglich wären. Selbst bei täglicher Nutzung halten Akkus somit mehrere Jahre durch.

Temperaturen haben einen großen Einfluss auf das Verhalten von Lithium-Ionen-Akkus. Kalte Temperaturen führen zu einem höheren Innenwiderstand der Akkuzellen, was sich auch in einem größeren Energieverbrauch ausdrückt. Besonders hohe Temperaturen hingegen führen zu einer schnelleren Zellalterung durch Nebenreaktionen. Ideal ist der Betrieb von Lithium-Ionen-Akkus zwischen zehn und 30 Grad. Bleibende Schäden sind jedoch erst in Extremsituationen bei unter minus 10 oder über 50 Grad zu erwarten. Auch sollten Akkus nach Möglichkeit nicht über mehrere Monate ungenutzt herumliegen. Sollte man ein Gerät längere Zeit nicht brauchen, empfiehlt sich, den Akku etwas mehr als halbvoll zu laden. Danach reicht es, monatlich den Ladezustand zu prüfen und gegebenenfalls etwas nachzuladen.

  • Akkus nie lose aufbewahren, da ansonsten Kurzschlußgefahr besteht
  • Akkus nie mischen, alte und neue, gebrauchte und unbenutzte, sowie unterschiedliche Marken
  • Nicht unbeaufsichtigt und nicht in der Nähe von brennbaren Materialien aufladen
  • Nur Ladegeräte verwenden, welche für den jeweiligen Akkutyp ausgelegt sind
  • Auf Akkus keine mechanische Gewalt, zerlegen, zerschneiden, durchstechen oder verbrennen, ausüben
  • Nicht verwenden wenn der Akku oder dessen Isolierung beschädigt ist
  • Beschädigte Akkus sind sofort bei entsprechenden Stellen und deren Behälter zu entsorgen
  • Nicht über die Dauer Belastungsgrenze betreiben
  • Akkus dürfen nicht mit Wasser, Feuer oder ätzenden Flüssigkeiten in Berührung kommen
  • Sollte während des Ladevorganges ein ungewöhnlicher Geruch entstehen, der Akku über 60°C heiß werden oder sich in Form und Farbe verändern ist der Ladevorgang umgehend abzubrechen, und der Akku fachgerecht zu entsorgen

Geschütze / ungeschütze Akkus
Dem geschützen Akku wird in der Regel ein Chip aufgesetzt der dafür sorgt, dass der Akku weder tiefentladen noch überladen wird, sowie gegen Kurzschluß geschützt ist. Bei einigen Anwendungen kann ein erhöhter Pluspol notwendig sein, um den elektronischen Kontakt herzustellen.
Liegt die Nennspannung bei 3,6 - 3,7V, dann ist der Akku lediglich vorgeladen. Die Ladeschlußspannung, also wenn der Akku vollständig geladen ist liegt bei 4,2 bis 4,3 V.